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Der Provokative Ansatz – Grundlagen und Strategien

Jessi Schlecht · 25.07.2023

Der Provokative Ansatz basiert auf der Provokativen Therapie von Frank Farrelly aus den USA. Diese Therapieform wird zur kognitiven Verhaltenstherapie gezählt. Farrelly zeigte, dass Therapie kurz und dennoch wirksam sein kann. Höfner entwickelte verschiedene Formen provokativer Interventionen wie die Provokative SystemArbeit (ProSA)®, das Provokative Coaching (ProCo)® und den Provokativen Stil (ProSt)®, die in verschiedene Beratungsstile integriert werden können.

Provokative Interventionen werden als Kurzzeittherapie oder -beratung verwendet und bringen Leichtigkeit, Effizienz und Spaß in die Sitzungen. Humor und Herausforderung sind dabei zentrale Elemente. Die Klient*innen lachen über ihre selbstschädigenden Glaubenssätze, was sie entspannt und ihre emotionalen Energien in neue Bahnen lenkt. Ziel ist es, sie weg von ihren Symptomen hin zu neuen, weniger schädlichen Gedanken, Gefühlen und stabilen Verhaltensänderungen zu führen.

Ein wichtiger Aspekt des Provokativen Ansatzes ist eine bedingungslose Wertschätzung der Klientinnen und die Überzeugung, dass sie die Ressourcen haben, um ihre Probleme zu lösen. Beratende und Klientinnen begegnen sich auf Augenhöhe, und die Beratenden dienen als Katalysatoren, um die konstruktiven Energien der Klient*innen zu aktivieren.

Im Workshop stehen Live-Arbeiten und Kleingruppenübungen im Fokus, um den Teilnehmer*innen provokative und humorvolle Reaktionen näherzubringen und auszuprobieren. Der kognitive Rahmen des Provokativen Ansatzes, einschließlich des Menschenbildes, der Therapieauffassung, der Grundhaltung des Therapeuten/Beraters und Kontraindikationen, wird ebenfalls vermittelt.

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